Linux wird seine eigene Version des “blauen Bildschirms des Todes” (BSOD) erhalten. Die neueste Version von systemd für Linux enthält den Dienst systemd-bsod, der in der Lage ist, in Linux-Distributionen eine bildschirmfüllende Fehlermeldung zu erzeugen.
So wie der “Blue Screen of Death” unter Windows entstanden ist, wird die Linux-Version als Notfallwerkzeug für die Fehlerprotokollierung eingesetzt. Wenn das Linux-System nicht bootet, wird eine bildschirmfüllende Meldung mit einem QR-Code generiert, um weitere Informationen über die Ursache des Boot-Problems zu erhalten. Diese Funktion wurde im Rahmen des Outreachy-Projekts hinzugefügt.
Die systemd-bsod-Funktion ist noch experimentell, und das GitHub-Changelog weist darauf hin, dass sie noch geändert werden kann. Gleichzeitig ist systemd ein Kernbestandteil der meisten Linux-Distributionen, darunter Ubuntu, Fedora, Debian und Red Hat. Daher ist es wahrscheinlich, dass diese BSOD-Funktion im Jahr 2024 in vielen Linux-Distributionen erscheinen wird.